So fing es an: Am 01.02.1960 wurde ich Mitglied im DRK der DDR,
Bereits 1960 nahm ich an den ersten Kreiswettkampf der DRK- Gruppen teil. Weiterhin wurde ich schon bei den Einsätzen "4. Tage Leistungsfahrt für Motorräder durch den Thüringer Wald", des Strassenrennens rund um die Wartburg, eingesetzt.
Im Februar 1962 besuchte ich den Lehrgang des Bergrettungsdienstes in Pappenheim, der insgesamt 3 Wochen dauerte. Vergleichbar mit der Anwärterausbildung, wie sie heute in der Bergwacht angewendet wird. Nur das Klettern war nicht so im Vordergrund wie heutzutage.
Von 1960 bis 1967 besuchte ich einige Lehrgänge im DRK. So wurde ich Gruppenführer, sowie Zugführer des damaligen Sanitätszuges in Steinbach. In den damaligen Theraphiegebäude in Bad Liebenstein waren im Keller zwei Räume als Kat.-Schutzlager eingerichtet, das wir zu Betreuen hatten. Bei der betreuung der Kinder und Jugenspartakiaden, den Rennen auf der Alten Warth, der Sportplatzbetreuung war ich fast immer dabei.
1967- Schon lange reifte in mir der Plan das auch die Steinbacher Bergretter eine Schutzhütte brauchten. Der Gedanke war eine Hütte zu bauen, die den Urlaubern oder den Ski- Fahrern ein Anlaufpunkt im Gelände war, und wo Ihnen zu jeder Zeit geholfen werden konnte. Weiterhin, so waren meine Gedanken sollte sich die Hütte als Ausbildungsstätte für unsere Mitglieder und auch als Treffpunkt für schöne Hüttenabende werden. So wurde am Kirmes- Dienstag 1967 in Bad Liebenstein ein altes Fachwerkhaus gekauft und abgerissen. Das was noch zu gebrauchen war wurde in Steinbach über den Winter eingelagert. Im Sommer 1968 wurde mit den Baumaßnahmen begonnen.
So sah unsere Hütte nach der Einweihung 1970 aus.
Es stellte sich schnell heraus das die Hütte für uns viel zu klein war. So wurde beschlossen einen Erweiterungsbau zu errichten.Obwohl sehr viele meiner Kameraden sehr skeptisch waren, waren sie beim Arbeiten nicht zu bremsen. So wurde noch eine Fläche von 12 mal 8 m angebaut. 1974 wurde der Erweiterungsbau dann auch in Betrieb genommen. Es war ja nicht nur der Anbau, nein auch das Dach mußte komplett über den ganzen Bau, also auch über die Alte Hütte gezogen werden. Das Holz für das Dach, mittlerweile war die Dachfläche auf über 100 qm angewachsen wurde von uns selbst im Wald geschlagen, in das Sägewerk nach Steinbach gebracht und in einen kompletten Wochenende geschitten. So ganz nebenbei wurde auch noch ein Küchenanbau, mit Lager errichtet, auch 5 mal 3m.
So sah unsere Hütte nach den Erweiterungsbau 1970 bis 1974 aus. Bis zu diesen Zeitpunkt wurden von unseren Kameradinnen und Kameraden über 11000 Stunden unendgeldlich geleistet. Bis zu diesen Zeitpunkt hatte ich schon 1100 Stunden an der Hütte gearbeitet. Ohne die Stunden zu rechnen. die ich Behördengängen und Genehmigungen zu tuen hatte.
Nachdem wir Jahrelang das Wasser an der Qelle geholt hatten, in trockenen Jahren mußten wir das Wasser auch zur Hütte fahren, wurde eine eigene Wasserversorgung gebaut. Dazu wurde ein Wasserspeicher errichtet und ca. 300 m Wasserleitung zur Hütte verlegt. Mann muß sich einmal vorstellen, was es bedeutete, zu jener Zeit ca. 300 m 5/4 Zoll- Rohr und das auch noch verzinkt, zu besorgen. Man kann sich ja vorstellen was für Gegenleistungen notwendig waren. Ebenfalls war es so mit den Licht. Zuerst haben wir uns mit Benzinlampen, später mit einem Notstromaggregat unsere Hütte beleuchtet. Weiterhin wurde eine 12 V Notstromanlage eingebaut. Da unweit, unserer Hütte, vor einigen Jahren, eine Hochspannungsleitung für die Versorgung des Kraetzersrasen errichtet wurde, kam mir die Idee eine eigene Stromversorgung aufzubauen. So wurde mit viel Mühen und hohen Aufwand das nötige Material (ein Metall- Gittermast, einen Trafo, einen Hochspannungs- Trenner, und Erdkabel besorgt und eine eigene Stromversorgung aufgebaut. Das Kabel für die Hütte habe ich bei einem Priat- Elektro Geschäft, gekauft wobei ich das Einbauen mitbezahlen mußte, obwohl wir das Kabel selber eingebaut haben. Diese Bauabschnitte Wasser und Strom dauerten fast 2 Jahren waren aber gesamt gesehen, für uns sehr große Fortschritte, um das Leben an der Hütte zu verbessern. Weiterhin wurde im Laufe der Jahre wenn auch teilweise nachträglich die Hütte teilunterkellert.
Hier sehen wir den Mast mit Transformator, und das dazugehörende Erdkabel wurde alles in Eigenleistung errichtet.
Auch für die Natur wurde etwas getan. Von unseren Kameraden wurden bereits 2 Teiche errichtet. Die Teiche werden von den Tieren gut angenommen.
So sieht unsere Hütte jetzt aus. Unsere Kameraden haben dafür viele Tausend Stunden ihrer Freizeit geopfert. Ich möchte mich an der Stelle bei den vielen fleißigen Helfern über die Jahre die mir an der Seite gestanden haben. Ich würde so gerne einige Namen nennen, aber ich habe Angst das ich einen von den vielen Kameradinnen und Kameraden vergesse.
Hier werfen wir einen Blick in die Hütte. Auserdem haben wir eine komplette Küche, sowie eine komplette Naßzelle mit Dusche eingebaut. Auch wurde nach den Jahr 1990 eine komplette Kläranlage eingebaut. Ein großer Rückschlag für mich kam im Jahr 2008, da sollte die Hütte, wegen angeblicher Baufälligkeit geschlossen werden. Das war einer der vielen Rückschläge die ich im DRK verkraften mußte. Gott sei Dank ist dieses Thema zur Zeit aus der Welt geschafft, obwohl ich diesen Leuten nicht über den Weg traue.
Seit 1975 btreuen wir den Guts- Muths Rennsteiglauf auf der Glasbachwiese. Das erste Jahr zusammen mit den Wintersportverein, und dann nur noch alleine. Doch haben wir seit vielen Jahren Unterstützung von den Ärzte- Schwestern Team aus der Praxis Zeman aus bad Liebenstein, den Kameraden der FFW- Steinbach und von den DRK- Kreisverband Bad Salzungen und den Kameraden des DRK- Ortsverein Tiefenort.
So sah unsere erste Verpflegungsstelle 1975 aus. Seit den Jahr 1975 bin ich in verschiedenen Funktionen im der Leitung des GMRL eingebunden.Auserdem bin ich Gründungsmitglied des Guts- Muths Rennsteiglauf Vereins. Wir sind die einzige Bergwacht die auch seit 1975, die Verpflegungsstelle mitbetreibt.
So sah unserer Stand um das Jahr 1985 aus. Über die Jahre wurden viele Möglichkeiten, um den richtigen Stand zu haben, ausprobiert. In den Anfangsjahren war es noch notwendig einen großen LKW einzusetzen um das ganze Material für den Verpflegungsstand zu transportieren. In der Anfangszeit war es kein Problem mit der Vorbereitung, da wir ja genug Freistellungen bekamen. Aber das wir von Anfang an, im Schnitt, 40 Helfer im Einsatz haben hat sich nicht geändert.
So sieht unserer Stand neuerdings aus. 2007 mußten wir die Zelte vollkommen erneuern, da ein kurzer Sturm die kompletten Stände vernichtete. Weiterhin sind wir seit einigen Jahren auch noch in den jährlichen Guts- Muths Staffellauf intregiert. Auch dort sind wir mit 6 Leuten fast einen ganzen Tag eingebunden. Auch fällt mir wieder eine Geschichte ein die sich ereignet hat. 1992 kam plötzlich eine Meldung über Funk, das mit den Läufern, eine Kuh in Richtung Verpflegungsstelle unterwegs ist. Und hatte sich tatsächlich unter die Läufer eine Kuh untergemischt. Da die die Kuh keine Startnummer hatte, wurde sie von unseren Kameraden eingefangen und bis zum Ende des Laufes an einen Baum gebunden.
Von meine Eintritt in das DRK- 1960 bis 1990 war ich oft mehrmals im Jahr auf der Alten Warth eingesetzt, insgesamt 30 Jahre. Von 1975 bis zum letzten Rennen war ich in der Rennleitung für den DRK- Einsatz zuständig. Wenn ich mir heute noch überlege welche Dummheit es war, von den damals verantwortlichen Politikern, und deren Helfershelfern dazu führte die Rennstrecke dicht zu machen, habe ich immer noch Wut im Bauch. Was für ein Wirtschaftlicher Faktor, der verloren gegangen ist, und wieviel Arbeitsplätze wegen zwei Disteln vernichtet wurden. Was waren das für schöne Rennen, die wir auf der "Alten Warth" gesehen haben.
Die Kameraden der Bereitschaft Steinbach waren von Anfang an, in die Gesundheitliche Betreuung auf der Alten Warth eingebunden. Bei der Betreuung, der Fahrer und Zuschauer waren ganze Generationen von Bergwachtlern eingesetzt. So wurden in den Jahren viele Verletzte versorgt. Von uns wurden viele internationale Veranstaltungen betreut.
Hier sehen wir ein Bild mit Steinbachern aus den 80ziger Jahren. Da wir jahrelang bei Wind und Wetter mit Zelten auskommen mußten, habe ich mit der Rennleitung vereinbart, das der MC- Kali Werra eine Unterkunft finazierte. So wurde von uns in Berlin vom Weihnachtmarkt eine Verkaufs- Hütte abgebaut und von den Steinbachern in 450 freiwilligen Stunden auf der Alten Warth aufgebaut. So hatten wir eine feste Unterkunft, und auch die Fahreruntersuchungen und Verletztenversorgung wurden dort ausgeführt.
Auch im Kulturellen Bereich waren wir als DRK im unseren Heimatort sehr aktiv. Unter anderen wurden von uns viele Jahrelang die Kirmesveranstaltungen in der ehemaligen "Krone" und zuletzt im ehemaligen FDGB- Heim durchgeführt. Die Kirmesveranstaltungen wuren mit der Wende 1989 begraben, seitdem gibt es die Kirmes im Zelt.
Auch wenn heute das 10 fache an Gästen als wie bei uns im Zelt ist, war es auf den Sälen unseres Dorfes schöner und es hat eine mehr famieläre Stimmung geherrscht. Unvergessen sind die vielen schönen Stunden die wir mit der Kapelle, die "Colibris" hatten. Nicht wegzudenken sind auch die Kirmesbeerdigungen mit den "Watt". So waren 5 Tage Jahresurlaub, wegen der Kirmes über 20 Jahre lang fällig, so lange war ich für die Veranstaltung verantwortlich.
Steinbach war als eine Hochburg des Wintersportes weit über Thüringen hinaus bekannt. In Laufe der Jahre entwickelte sich Steinbach ein wahres Wintermärchen. Ich denke nur an die vielen guten Springen die wir gesehen haben. Natürlich waren wir auch bei der Betreuung der Sportler und Zuschauer mit eingesetzt. So waren wir vom Bahnhof bis an die Schanze mit fast 25 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz. So war sogar ein Stützpunkt im Gasthaus "Zum Luthergrund" eingerichtet und fast Rund um die Uhr besetzt. Es wurde das Zimmer der Gemeindeschwesternstadion genutzt. Das Bereitschaftszimmer war meistens von den Kameradinnen Gertrud Kreuzberger, Margarete Simon, Ida Grigo, Hildegunde Wagner und Ida Stöbling besetzt. Diese war auch der Fall, wenn in Steinbach die Kinder ubnd Jugendspartakiade stattfand. In der Anfangszeit fuhren wir unser Einsatzmaterial mit dem Pferdefuhrwerk. So hatte wir eine Unfallhilstelle, warmen Tee und meistens so an die 30 Decken mit im Gepäck. Früher war es selbstverständlich, wenn ein Teilnehmer in das Ziel kam, wurde ihm eine Decke umgehangen und ebenfalls bekam er einen warmen TEE gereicht. Als die Frau Dr. Fischer- Lauterbach Rennärztinn war, gehörte einfach dazu das den Kindern die Nase abgewischt wurde. Wenn die Frau Dr. mit uns zufrieden war, gab es Abends von ihr auch ein Abendbrot auf ihre Kosten. Jahrelang war ich für die Organisation (1970- 1990) der DRK- Einsätze verantwortlich.
Die Schwesternstadion im Gasthaus Luthergrund war der Anlaufpunkt und die Unfallhilfstelle des Ortes, und war zu jeder größeren Veranstaltung im Ort fast rund um die Uhr besetzt. Auf den Bild sehen wir von Links: Frau Dr. Fischer- Lauterbach, Margarete Simon ond Gertrud Kreuzberger.
Eine Decke für die Teilnehmer die durch das Ziel eilten, war eine Selbstverständlichkeit. Auch das Nasen putzen der Kinder die durch das Ziel kamen gehörte einfach zur "Ersten Hilfe". Darauf wurde von unserer Ärztin Frau Dr. Fischer- Lauterbach sehr geachtet.
Teeversorgung der Teilnehmer. Neben der Medizinischen Versorgung, war es selbstverständlich das von uns den Teilnehmern ein Tee ausgeschenkt wurde.
Verletztenversorgung. In den ersten Jahren wurden die Verletzten mit dem Notschlitten, später dann mit dem Tobbogan abtransportiert. Auf dem Bild sehen wir eine Verletztenversorgung, auf einen Tobbogan.
Eine große Bereicherung für das Oberland war die Durchführung des Glasbach- Bergrennens. 1973- 1992 fanden die Rennen statt. Ich weis nicht mehr genau in welcher Gaststätte die Gründungssitzung stattfand. Als ich gefragt wurde ob die Bergwachtbereitschaft Steinbach die Medizinische Absicherung übernehmen würde sagte ich natür, ja. Denn man war ja über jede Veranstaltung, die das Leben im Oberland etwas abwechslungsreicher gestaltete. Auf Grund der Länge der Strecke wurde beschlossen, die medizinische Leitstelle an den Steinbacher Sportplatz zu instalieren. Schwierig war es mit der Verständigung, vom Start zum Ziel und ebenfalls an den Stellen, wo die Streckenposten standen. Aber dennnoch wurde das Rennen über die Runden gebracht. Im Einsatz waren zu jeden Rennen im 35 Kameradinnen und Kameraden. Der Einsatz dauerte grundsätzlich 2 Tage. Am Start waren Tourenwagen, Rennwagen und auch Motorräder. Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt des Hannes Kranitz aus Steinbach. Nach der Wende wurde noch ein Rennen gestartet, aber dann war ebenso Schluß wie mit der "Alten Warth". Und somit waren wir wieder einmal die Verlierer.
Hier sehen wir die Steinbacher Sportplatzkurve, wo sich auch die Einsatz- Zentrale für die Gesundheitliche Betreuung befand. Hier sehen Sie mich (im Bild links) bei der Arbeit.
Ein besonderes Erlebnis waren die Fahrten des Hannes Kranitz aus Steinbach. Wenn er mit seinem Wartburg angefahren kam stockte einem der Atem.
Im Verlauf der veranstaltungen kamen immer mehr andere Spezialfahrzeuge zum Einsatz. So fuhren später auch Rennwagen, sowie Motorräder.
Vor den 1990 mußten wir auf den Fuhrpark des DRK- Kreisverbandes zurückgreifen. Von dort bekamen wir bei Bedarf eien LO- Robur Koffer, einen Krankenwagen B1000 oder einen BUS- B1000. Der Wunsch nach einen eigenen Fahrzeug konte nicht erfüllt werden. Im Jahr 1990 wurde von uns die Möglichkeit genutzt ein eigenes Fahrzeug zu beschaffen. So wurden wir Besitzer eines UAS- Geländewagen. Als wir das Fahrzeug so richtig betrachteten blieb uns der Atem stehen. Der Wagen war in der alten Firma als Werkstattwagen eingesetzt und sah dementsprechend aus. Aber trotzdem wurde von uns in Tage- Nächtelanger Arbeit das Fahrzeug in eien Krankenwagen umgebaut. So wurde eine Trage, eine Sauerstoffversorgung, Schränke für Material und sogar eine Signalanlage eingebaut. Nachdem der TÜV seinen Segen gegeben hatte, wurde das Fahrzeug in Betrieb genommen. Eins muß man diesen Fahrzeug lassen, es hat uns überall hingebracht.
So sah unser Fahrzeug aus was wir bekommen haben. Das Ergebnis vieler Arbeit sehen wir unten auf den nächsten Bild.
Hie sehen wir den umgebauten UAS. Mit diesen Fahrzeug kamen wir überall hin. Ein Wehrmutstropfen war der sehr hohe Benzinverbrauch. Aus diesen Grund, und Probleme der Ersatzteilbeschaffung mußten wir das Fahrzeug recht schnell wieder stilllegen.
Als der UAS, so langsam den Geist aufgab mußten wir uns nach einer anderen Möglichkeit umsehen. Da der Kreisverband nicht konnte oder wollte bekamen wir durch den damaligen Referenten Bergwacht, Kamerad Eberhard Schumann die Information das es von der Bundes- Wehr sogenannte Hilfen gab. Das hies es konnten ausgesonderte Fahrzeuge kostenlos erworben werden. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, und wir einen Tag Urlaub eingereicht hatten fuhren wir bis nach Bremervörde um unseres neues Fahrzeug, Namens VW- Iltis abzuholen. Nach der Entfernung der Mäuse- Nester aus dem Motorraum luden wir das Fahrzeug auf den mitgebrachten Anhänger, und erreichte wohlbehalden unser Heimatdorf. Somit ging ein langer Tag zu Ende und wir hatten wieder ein altes Fahrzeug, auf den Hof stehen.
Endlich war es soweit. Wir hatten unser neues Fahrzeug aufgeladen und fuhren gut gelaunt Richtung Heimat.Damals ahnten wir schon was für Arbeit auf uns zukam.
Hier sehen wir das vollendete Werk. Nach Wochenlanger Tag- und Nachtarbeit konnten wir den Iltis in Betrieb nehmen. Ein kleiner Wehrmutstropfen war die Tatsache das wir keinen liegenden Verletzten mehr transportieren konnten. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken die bei den Umbau der Fahrzeuge geholfen haben.
Im Sommer 2000 ging ein lang gehegter Wusch in Erfüllung. Wir wollten es nicht glauben, aber es ging ein Harter Kampf um ein neues Fahrzeug zu Ende. Vom DRK- Kreisverband erhielten wir dankeswerterweies einen neuen Transporter VW- Synkro. Dafür sind wir den DRK- Kreisverband Bad Salzungene.V. heute noch dankbar.
Hier sehen wir unseren VW- Synkro den wir im Jahr 2000 vom DRK- Kreisverband Bad Salzungen e.V. erhalten haben. Das fahrzeug tut heute noch seine guten Dienste.
Erst nach der Wende wurde es möglich einen Motorschlitten unser Eigen zu nennen. Auf Grund von Fördermaßnahmen der Thüringer Landesregierung wurde es möglich, das wir einen Motorschltten bekamen. Der Motorschlitten kostete immerhin 28.000,00 DM. Diese Menge Geld hätten wir nicht aufbringen können.
Hier sehen wir den neuen Motorschlitten. Der Schlitten tut heute noch seine Dienste. Auch wenn es mit den Schnee nicht immer so einfach ist, hatten wir die letztes Jahr wieder Glück.
Auf den Bild sehen wir unseren Motorschlitten oberhalb der Hütte im Einsatz.
Beim Überlegen wie wir Möglichkeiten für das Kelttern schaffen könnten, kam ich auf die Idee, im Vorraum des Vereinszimmers Haken in die Dachbalken zu Schrauben, und schon hatten wir eine begrenzte Variante, das Klettern zu üben, besonders mit den Kindern. Aber das war mir einfach nicht genug. In einem Katalog hatte ich eine Firma gefunden, die fertige Kletterwände aus Östereich im Angebot hatte. Diese Kletterwand kam auf ca. 5000,00 DM. Nachdem wir lange einen Platz gesucht hatten (Ausenwand am Haus, Ferienheim usw.) kam mir der Einfall, in der Halle wo unser Bus steht, das Dach zu heben, und dort einen Turm 3x3 Meter auf zu stocken. Der Kostenvoranschlag lag bei weiteren 7000,00 DM. das waren zusammen 12000,00 DM. Nun ging die Suche nach Sponsoren los. Alsbald hatte ich die Firma Uwe Senf aus Hünfeld, Hage- Bau Markt Barchfeld, Firma Messerhaus Steinbach, den DRK- Kreisverband Bad Salzungen und manchen stillen Spender im Boot. Nachdem ich das Geld zusammenhatte, wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Um Geld zu sparen wurde die Kletterwand sogar von uns selber in Östereich abgeholt, es waren immerhin 800,00 DM, die wir gespart haben. Nach vielen Wochenenden harter Arbeit konnten wir die Kletterwand einweihen. Somit war es möglich, auch bei schlechten Wetter zu Klettern. Die Inbetriebnahme der Kletterwand wurde mit einem Zünftigen Fest begangen..
Hier sehen einen Teil, des Aufwandes den wir betreiben mußten um die Kletterwand unter zu bringen. Mehr als 800 Stunden Arbeitszeit waren notwendig.
Hier sehen wir die fertige Kletterwand. Die Kletterwand ist fast 7 m hoch, und hat eine Schräge. 3 Routen sind zu begehen. Jetzt können wir bei Wind und Wetter, bei Tag und Nacht klettern. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Helfern recht herzlich bedanken.
Im Jahre 1974 wurde beschlossen ein Ferienobjekt des DRK- Kreisverbandes Bad Salzungen zu bauen. So wurde ein in Steinbach Hallen- Berg eingelagertes Fertigteilhaus, von dort nach Steinbach gebracht. Ursprünglich sollte dieses ein Schulungsobjekt des damaligen Bergrettungsdienstes, des Bezirkes Suhl werden. Von 1974 bis 1978 ruhte der Bau, da es einige unvorhergesehene Probleme, mit der Finazierung gab. So wurde das DRK- Präsidium in Dresden mit ins Boot geholt, um mehr Finazielle Mittel zur Verfügung zu haben. So war ich auch bei diesen Bau für die Beschaffung von Material, und das Organisieren der Arbeit zuständig. Da ich ja gleichzeitig die Bergwachthütte in Steinbach/ Ermesgehege für das Organisatorische verantwortlich war, lernte ich die Gebe und Nehme, Angewohnheiten der DDR kennen. Es wurde von der Führung festgelegt das wir für unsere harte Arbeit 5,00 Mark der DDR bekamen. Die meisten Stunden wurden von den Mitarbeitern des Krankentransportes Bad Salzungen geleistet.
Hier sehen wir das Ferienheim, die jetzige Jugendbegegnungsstätte des DRK. Wenn man sich vorstellt, das dieses große Objekt gröstenteils in Feierabendtätigkeit gebaut wurde, ist das eigendlich fast unmöglich.
Hier sehen wir die Rückseite des Hauses. Es wurde eine Terasse aufgeschüttet, um für die Küche zu liefern. Auf dieser Terasse werden auch Schulungen im Freien durchgeführt. Viele Jahre war das Haus ofiziell Ferienheim des DRK der DDR. Insgesamt wurden von den Kameraden zika 8000 Arbeitsstunden geleistet.
Auf Grund der neuen Möglichkeiten, Finnzieller Art wurden auch noch 3 Garagen eingebaut. Zuerst war eine Kohle- Heizung vorgesehen, später wurden aber Nachtspeicheröfen eingebaut. Die gesamte Anlage wurde in Feierabendarbeit gebaut.
Hier sehen wir die Trafo- Station die wir auch selber errichtet haben. Da sich die Wasserwirschaft weigerte uns an das Wassernetz zum Altenstein, zu lassen, mußten wir auch noch eine eigene Wasserversorgung errichten. So wurde im Wald gegenüber ein eigenes Wasserbasain gebaut und von dort eine Leitung zum Haus verlegt. Bei diesen Arbeiten wurden wir von den Kameraden der Bergwacht Steinbach unterstützt. Die Kameraden verdienten Geld, um den Hüttenbau im Ermesgehege zu unterstützen.
Ein Abschnitt meiner DRK- Zeit ist die Zeit der Zivilverdeitigung. In den 70ziger Jahren, als der kalte Krieg schlimmer wurde begann man auch im DRK mit Atemschutzmaske und Umhang die Kameradinnen und Kameraden auszurüsten. So blieb es nicht aus das auch in Steinbach ein Zug der Zivilverdeidigung gegründet wurde.Die Zugführung bestand aus den Kameraden Günter Senf, Karl- Otto Rether und Herbert Scharfenberg. Zeitweise war der Kamerad Dr. Werner Stoll aus Bad Liebenstein Zugarzt. Im Keller des Theraphiegebäudes in Bad Liebenstein waren 2 Kellerräume mit Material des Kat.- Schutzes belegt. Dort waren Schutzmasken, Umhänge, Stiefel sowie Filter für die Atemschutzmasken gelagert. Dieser Unsinn der uns sowiso nicht geholfen hätte ging bis zur Wende. Dann wurden die Lager leer gemacht und das ganze Zeug verschrottet.
Hier sehen wir einen Teil des Steinbacher Sani- Zuges. Auf Grund diese Zuges waren wir das ganze Jahr über unterwegs. So waren im Winter die Bergrettungseinsätze und im Sommer die Zivilverdeitigung.
Hier vorne (dritter von Links) sehen wir unseren Zug- Arzt Dr. Werner Stoll bei der Einweisung der Kräfte. Dr. Stoll war auch viele Jahre im Bergunfalldienst, in der Bereitschaft Steinbach tätig. Auch im damaligen Bezirk Suhl war er in der Bezirkskommission BUD tätig.
Hie sehen wir die Kameraden bei der Vorbereitung. Wir waren auch zu Wettkämpfen auf Kreisebene und auch zu Bezirksmeisterschaften unterwegs. Bei diesem Wettkampf in Merkers belegten wir den 1. Platz und fuhren dann später zu einem Bezirks- Wettkampf nach Ilmenau. wo wir den 2. Platz belegten.
Hier sehen wir unsere Kameraden bei der Verletztenversogung. Um für die Wettkämpfe fit zu sein wurde fast Wöchendlich unter voller Schutzausrüstung auf den Sportplatz Fußball gespielt. Auserdem mußten wir jedes Jahr in Grau in Bad Salzungen zum 1. Mai maschieren. Für das Maschieren gab es 1. Bratwurst und 5.00 Mark der DDR. Mehrmals mußten wir auch (weil wir so gut waren) zum 1.Mai in der Berirkshauptstadt Suhl mitmaschieren. Zu dieser zeit waren an jedem Schulungsabend im Luthergrung im Schnitt 35 Kameradinnen und Kameraden anwesend.
Auch das gehörte dazu, nämlich ein Reservistenkollektiv. Im Betrieb gab es jede menge immerhin, fast 40 Reservisten. Damals gab es ja noch keine Zivis. Von 1975 bis 1990 war ich im Betrieb Reservistenkollektiv Leiter. Da wir ja gute Bleistifte hatten waren wir immer mit an der Spitze zu finden. Jedenfalls war immer was los. So wurden schöne Wandertage durchgeführt.
Hier sehen wir einen Teil, der Reservisten. Das Bild entstand im Schützenhaus zu Steinbach.
Auch bei Wind und Wetter gingen die Reservisten durch Dick und dünn.
Hier sehen wir die Reservisten beim Feiern an der Schutzhütte der DRK- Bergwachtbereitschaft Steinbach. Dies war eine der schönsten Feier die mir in Erinnerung geblieben ist.
Wen die Reservisten durch hohen Schnee laufen müssen, gibt es auch Durst. Da ja die Feiern immer sehr gut vorbereitet waren, gab es auch einen Zwischenstop in der Nähe des Lutherdenkmals.
Aus den früheren Jahren im Betrieb des DRK- Bad Salzungen sind mir besonders die Wandertage sowie Skat- Turniere in Erinnerung. So wuredn jedes Jahr ein Wandertag und mindesdens 2.Skatturniere durch geführt.
Hier sehen wir ein Gruppenbild, was während einer Rast an unserer Bergwachthütte enstand. Auf den Bildern sehen wir das in Gegensatz zu Heute im Betrieb alles in Ordnung war.
Zu den Bildern braucht man eigendlich gar nicht viel zu sagen.
Auch für Unterhaltung ist bestens gesorgt. ich denke noch gerne an die alten Zeiten zurück.
Auf den Bild rechts sehen wir meine Wenigkeit bei Versuch zu reizen.
Hier rechts im Bild sehen wir den Organisator der Preisskate (Dieter Wedel) die in Bad Salzungen durchgeführt wurden. Der Kamerad Dieter Wedel war auch für das Besorgen der Skat.- Preise zuständig, war er immer sehr gut hinbekam.
Es wurden jedes Jahr mindestens 2. Preisskate durchgeführt. Das besondere war das die Krankentransporte aus Eisenach und Meiningen an den Preisskaten teilnahmen. In den besten Zeiten wurde abwechslnd in Eisenach, Bad Salzungen und Meiningen gespielt. Am Tisch links sehen wir zwei Mitspieler aus Meiningen.
Trotz des Heraussteckens der Zunge hat unser Kamerad das Turnier nicht gewonnen. Am Tisch links ebenfalls ein Mitspieler aus Meiningen.